Gartentipps

Gartentipps (271), angeregt durch die verschiedensten Publikationen, aber auch aus eigenen Erfahrungen von Peter Müller für die Mitglieder des Gartenbauvereins Bad Griesbach. (September 2018)

Der Winter mit seiner nasskalten Witterung stellt für jeden Rasen eine große Herausforderung dar. Stärken Sie ihn jetzt, in dem Sie ihn düngen! Ein spezieller „Herbstdünger“ enthält eine erhöhte Dosis an Kalium. Dieser Nährstoff gibt dem Rasen die ausreichende Frosthärte. Dagegen ist Stickstoff, der das Wachstum fördert, in einer geringeren Dosis enthalten (weil bei niedrigen Temperaturen das Wachstum eben auch geringer und der Bedarf deshalb an Stickstoff auch niedriger ist).

Binden Sie Ihren Rittersporn an! Die zweite Blüte dieser Pflanze braucht einen guten Halt damit Herbststürme die Stiele nicht brechen.

Die Saison der Alpenveilchen beginnt! In der Wohnung suchen Sie für diese Pflanze einen kühlen und hellen Platz.

Gegen den Schädling „Frostspanner“ legen sie bei gefährdeten Obstbäumen um den Stamm in etwa 1 Meter Höhe einen Leimring an (auch an eventuellen Stützstäben). Achten Sie darauf, dass dieser fest am Stamm sitzt und keinen Durchschlupf bildet!

Kübelpflanzen richtig überwintern: Stellen Sie ab Mitte August das Düngen ein! Auch im Winter brauchen die Pflanzen Wasser, jedoch gießen Sie sparsamer. Sammeln Sie vertrocknete Blätter auf und entsorgen sie! Achten Sie auf Schädlinge! Nach der Winterruhe (im Spätwinter) ist der beste Zeitpunkt um Kübelpflanzen zurückzuschneiden. Bevor im nächsten Jahr die Pflanzen wieder ins Freie kommen, sollten Sie sie abhärten (an wärmeren Tagen immer wieder einmal ins Freie bringen, aber nicht in die direkte Sonne!). Pflanzen, die im Freien überwintern, packen Sie gut mit isolierendem Material (Kokosmatten, Luftpolsterfolie etc.) ein und natürlich dürfen die Pflanzen nur in einem frostsicheren Gefäß stehen.

Das Sonnenauge blüht im Garten bis weit in den Herbst hinein. Diese hochwüchsige, gelbblühende Staude ist eine sehr gute Schnittblume und gedeiht jahrelang am selben Standort. Der sollte allerdings nicht zu feucht sein.

Kletterrosen bereiten Sie nun für den Winter vor. Nach der Blüte schneiden Sie krankes und abgestorbenes Holz ab und entfernen auch die seitlich ausufernden Triebe bis auf maximal drei Augen.

Bei Nachttemperaturen, die regelmäßig unter 10° C liegen, bringen Sie kälteempfindliche Pflanzen, wie Hibiskus, Birkenfeigen und Zierbananen wieder ins Haus.

Geben Sie Ihren Tomaten jetzt noch einmal eine Düngergabe! Sie kann die Reife der noch grünen Tomaten fördern und gießen Sie sparsamer (bei wenig Wasser beeilt sich die Pflanze ihre Früchte noch ausreifen zu lassen).

Kaiserkronen pflanzen Sie bis spätestens Mitte des Monats. Es sind Frühjahrsblüher, die noch vor dem Winter einwurzeln müssen, um so ihre Blütenpracht zu entwickeln.

Sommerflieder (Buddleja) vermehren Sie entweder durch Stecklinge oder durch Samen. Diese streifen Sie von den verblühten Rispen. Lassen Sie die Körnchen trocknen und säen Sie im Februar in Schalen oder Töpfen (Anzuchterde) aus.


Viel Spaß beim Gärtnern